Psychotherapeutische Praxis für Kinder und Jugendliche mit Schwerpunkten in:

- AD(H)S, Minderleistung, Hochbegabung

- Weiterbildung und Supervision für Schulen und Institutionen

 

 

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Die Vision Weshalb ist es erst eine Vision? Wenn die Vision einmal Wirklichkeit ist  
 

 

 

 

 

Weshalb ist dies erst eine Vision?

Es herrschen noch immer viele Vorurteile über Hochbegabung, aber auch allgemein über Lernen und Lehren, Kreativität und Leistungsvermögen.

Das Wort ‚Hochbegabung’ allein wird oft schon als Provokation empfunden. ‚Die wollen nur etwas Besseres sein’ oder ‚Wollt Ihr etwa eine Elite heranzüchten?’, ist oft zu hören.

Es ist zu wenig bekannt, dass hochbegabte Kinder und Jugendliche es  in unseren öffentlichen Schulen häufig schwer haben: zusätzlich zu der Langeweile und dem Warten kommt, dass die Mitschülerinnen und Mitschüler  sie oft als Streber betrachten (auch wenn sie zuhause meist nur wenig für die Schule arbeiten). Wegen ihres meist hohen Gerechtigkeitssinnes haben sie  Intrigenspielchen  und Kämpfe nicht gern. Auch unterscheiden sich ihre Interessen teilweise erheblich von denen ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler und so stehen sie oft abseits.

Das Lehrpersonal kann die hohe Begabung eher selten  erkennen, da sie häufig mit Minderleistung verbunden ist und die Schülerinnen und Schüler somit nicht  unbedingt besonders hohe Schulleistungen erbringen. 

Viele dieser Kinder und Jugendlichen ziehen sich innerlich zurück, machen nicht mit, weil ihnen alles zu langsam geht. Sie lesen unter dem Pult oder träumen vor sich hin. Hochbegabte Jungen stören oft den Unterricht und werden deshalb etwa dreimal so oft zu Abklärungsstellen geschickt wie Mädchen.

Unterforderung ist Stress. Ausgeschlossenwerden, nicht verstanden werden ist Stress.

Und über Monate und Jahre andauernder Stress kann psychosomatische Erkrankungen, Depressionen und ein geschwächtes Immunsystem bewirken. Hochbegabte Kinder und Jugendliche leiden deutlich öfter unter diesen Störungen als andere Kinder und Jugendliche, und auch die Suizidrate ist bei ihnen erhöht.

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